Kräuterbeet

Aktionstag der Erkrather Wirtschaft

28.09.2018


Bankangestellte und Pflegekräfte gemeinsam aktiv am Kräuterbeet

Am Anfang stand das Wort, und das Wort hieß Vorsicht! Ehrenamtlich zu helfen, an einem Kräuterbeet - noch dazu in einem Hospiz, das war den Angestellten der DEUTSCHEN BANK (DB), die das Kräuterprojekt finanziell und „manuell“ unterstützen, zunächst etwas suspekt. Doch nach kurzer Zeit war die Schwellenangst beseitigt, alle fanden schnell Kontakt. Und die gemeinsame Arbeit am Kräuterbeet machte viel Spaß: Die beiden Mitarbeiterinnen um DB-Filialleiterin Kirsten Maesmanns – und ein weiterer Mitarbeiter - kamen bald in einen regen Gedankenaustausch mit den Hospizmitarbeiterinnen. Tina Herzig vom Stationären Hospiz schwärmte: „Ich fand es toll, mit welchem Interesse die vier engagierten Bankmitarbeiter unserem Hospiz gegenübertraten. Sie haben sehr viel von uns wissen wollen: zum Tagesablauf im Hospiz, zu den Wünschen der Bewohner. Und wie man es schafft als Mitarbeiter, ständig mit Abschiednehmen konfrontiert zu sein und damit klarzukommen?“

Bald zeigte sich, dass das wertschätzende Interesse auf Gegenseitigkeit beruhte. Auch die Hospizmitarbeiter fragten sehr viel nach und erfuhren dabei, was täglich am Bankschalter passiert und dass die Arbeit in einer Bank vielseitiger und kurzweiliger ist, als zunächst vermutet.
Sowohl Hospizarbeiter als auch Bankangestellte zeigten sich sehr flott und noch dazu geschickt im Umgang mit Blumenerde und Kräutern. Das Projekt war für Andrea Jordan, die das Kräuterprojekt initiiert hatte, wie ebenso für DB-Abteilungsleiterin und „Projektpatin“ Kirsten Maesmanns eine Herzenzangelegenheit: Das im Innenhof platzierte Kräuterensemble erfreut mit seinem Wohlgeruch Bewohner wie Hospizmitarbeiter gleichermaßen. Bald ist Erntezeit für Gartenkräuter wie Schnittlauch, Petersilie und Basilikum. „Es gibt außerdem noch Lavendel und Rosmarin, die uns helfen bei der Aromapflege“, sagt Andrea Jordan. Mindestens so wichtig wie die Kräuter ist Jordans Anliegen, immer mehr Menschen mit der Arbeit im Hospiz vertraut zu machen. Das gelang ihr sehr gut bei der gemeinsamen Kräuterarbeit.

Pünktlich zur Mittagszeit war das Pflanzwerk geschafft und die Grillzeit wurde eingeläutet. Eine gute Gelegenheit, um die begonnenen Gespräche zu intensivieren. Schon jetzt überlegen einige Bankangestellten, ob sie sich zu einer Hospiz-Weiterbildung für Ehrenamtliche anmelden. Andrea Jordan, Hospizleiter Robert Bosch, Tina Herzig und ihre Kollegen würde das natürlich sehr freuen.
Wenige Tage später statteten sie der Erkrather Deutsche-Bank-Filiale beim 50-Jahre Firmenjubiläum einen Gegenbesuch ab. Sogleich wurden gemeinsame Pläne für die Zukunft geschmiedet. Diesmal geht es nicht um Kräuter, sondern um Kunst: Kirsten Maesmanns würde sich sehr freuen, wenn sie in ihrer Filiale 2019 den Hospiz-Wandelgang „Lieblingsfarben sind Seelenfarben“, der 2016 gemeinsam mit Hospizbewohnern, - mitarbeitern und Schülern der Wuppertaler Troxlerschule entstand, für einige Wochen ausstellen könnte. Insofern hat der Erkrather Aktionstag der Wirtschaft 2018 seinen Sinn bestens erfüllt, indem er zwei sehr unterschiedliche Kooperationspartner „verbandelt“ hat. Am 21. September wurden nicht nur duftende Kräuter – für Hospizbewohner wie Mitarbeiter – gepflanzt, sondern auch fruchtbare Ideen entwickelt im Miteinander von Hospizbelegschaft und einem sehr sympathischen Sponsoren-Team.

Herzlichen Dank!

Franziskus-Hospiz Hochdahl

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