Hospiz-Richtfest bei tropischen Temperaturen

Christoph Herwald bei seiner Ansprache

03.08.2018

Trotz tropischer Hitze erfreuten sich gut 100 Menschen am 3. August am feierlichen Richtfest zur Hospizerweiterung in Hochdahl.


Unter ihnen waren einige Bürger, die den Hospizausbau mit einer großzügigen Spende bedacht hatten und nun sehen wollten, ob ihr Geld „gut anlegt“ wurde? Es gab keine unzufriedenen Gesichter. Auch nicht bei den vier Festrednern des Tages, die sich erfreulich kurz hielten: Bauleiterin Mareike Schnitter erklärte dem Auditorium, warum ihr Bau-Team gerade in den ersten beiden Baumonaten 2018 unerwartete Hindernisse zu meistern hatte: Das Baugrundstück erwies sich als technische Herausforderung: Es musste rund neun Meter tief – also tiefer als ursprünglich geplant - gebaggert werden, um das Fundament des Bestandsgebäudes zu stabilisieren. Auch der Neubau selbst hatte es in sich: Insgesamt wurden für die zwei neuen Bewohnerzimmer, den großen Mehrzweckraum und einen weiteren Büroraum 170 Kubikmeter Beton verbaut sowie jede Menge Stahl.

Als ausführendem Architekten kam Georg Krautwurt (bk-Plan/Erkrath) die Ehre zu, den traditionellen Richtspruch zu verlesen. Er wünschte dem Bauprojekt göttlichen Beistand: „Wir danken Gott, das zu jeder Frist, er hier bei uns gewesen ist, so dass von den Handwerksgesellen allen kein einziger ist heruntergefallen. Er bewahr` auch weiter dieses Haus und alle die drinnen gehen ein und aus.“ Seine Rede endete damit, dass er dem Auditorium zuprostete und sein Glas – ritual-gemäß - vom Baugerüst auf den Erdboden schmetterte. Zufrieden resümierte Bauleiterin Mareike Schnitter die bisher zehnmonatige Bauzeit: Sie habe zu 100 % Glück mit ihren Handwerkern gehabt. Alle hätten überaus zuverlässig gearbeitet.
Auch den Bauherren sprach Mareike Schnitter ein Lob aus, zumal die Kooperation mit ihnen völlig reibungslos verlaufen sei.

Für eine Überraschung sorgte Dr. Johann Campean von der SAPV-Mettmann. Als künftiger „Untermieter“ im Erweiterungsbau sei er schon jetzt begeistert von der hervorragenden Kooperation mit dem Hospiz. Mit einigem „understatement“ überreichte Campean dem Franziskus-Hospiz e. V. Hochdahl („als kleine Spende“) einen Scheck über 25.000 Euro! Christoph Herwald, seit April neuer Vereinsvorsitzender des Franziskus-Hospiz e.V. Hochdahl, war hocherfreut über die großzügige Spende. Zufrieden mit dem bisherigen Bauverlauf dankte Herwald den Handwerkern, der Bauleitung und den vielen Spendern, die den Erweiterungsbau erst möglich gemacht haben. „Sie haben alle Ihren Finger- oder Fußabdruck auf dieser Baustelle hinterlassen. Und nicht nur das: Bei der über weite Strecken heißen Witterung ist sicher auch mancher Schweißtropfen auf den Stein oder den Beton gefallen und wird dort auf immer Teil unseres Hospizes bleiben.

Auch die Deutsche Fernsehlotterie hat den Anbau durch ihre großzügige Spende unterstützt. Die ursprünglichen Baukosten von 900.000 Euro konnten angesichts der Komplikationen beim Baufundament nicht eingehalten werden, so dass sich die Summe inzwischen auf 1,3 Millionen Euro beläuft. Zu den zahlreichen Festgästen zählten auch die Schirmherrin des Hospizes, Michaela Noll (MdB), der stellvertretende Landrat des Kreises Mettmann, Ernst Buddenberg, Erkraths Bürger-meister Christoph Schultz, sowie seine Vertreterin Regina Wedding.

Viele ehrenamtliche Helfer hatten die Baustelle geschmückt und den Gästen einen Imbiss gereicht.

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