LIEBLINGSFARBEN leuchteten in der Sparkassenhalle

Skulptur des Franziskus-Hospizes in der Kreissparkasse Erkrath

26.09.2017

LIEBLINGSFARBEN leuchteten in der Sparkassenhalle
Skulptur des Franziskus-Hospizes in der Kreissparkasse Erkrath

Wer über seine Lieblingsfarbe nachdenkt, wird es vermutlich nicht beim Nachdenken  belassen, sondern sich mit anderen austauschen. So etwas ist sicherlich passiert, während der Wandelgang „Lieblingsfarben sind Seelenfarben“ im Franziskus-Hospiz 2016 entstand. Jedenfalls hat der Wandelgang bei allen Beteiligten viele Erinnerungen wachgerufen. Denn die Suche nach der eigenen Lieblingsfarbe hat viel mit Lebenserfahrungen zu tun.

Gut 200 Menschen haben an dem Kunstwerk mitgewirkt, das Ende August in die Kreissparkasse Erkrath „wanderte“ und Zeugnis ablegte für eine wunderbare Kooperation: Hospiz-Bewohner und Mitarbeiter malten – angeleitet von Kunsttherapeutin Tina Kreil – ihre Lieblingsfarben auf kleine Täfelchen. Schüler der Wuppertaler Troxlerschule für geistig behinderte Kinder und Jugendliche sorgten dafür, dass die Täfelchen einen Unterbau bekamen: Sie haben im Wald Äste gesammelt, sie in ihrer Holzwerkstatt bearbeitet und schließlich zusammengebaut.

Die geballte Erfahrung, die in dem „Wandelgang“ steckt, konnten Erkrather Kreissparkassenbesucher kürzlich zwei Wochen lang bewundern. "Ich sah die Skulptur bei meinem allerersten Besuch im Hospiz und dachte sofort, dass wir sie einmal in der Kreissparkasse ausstellen sollten", erinnert sich Wolfgang Soldin, Filialdirektor der Kreissparkasse Düsseldorf.

 Das bunte Kunstwerk ist ein Hingucker - an sonnigen Tagen erstrahlte es in der Kreissparkasse in einem besonderen Glanz. Die meisten Kunden zeigten sich überrascht, als sie den Hintergrund zu der Skulptur erfuhren. Als sie entstand, wurde jede Farbtafel für die Hospizbewohner abfotografiert. "Es geht dabei um Vermächtnisse und Bekenntnisse", erklärte Tina Kreil. Ihr ist es zu verdanken, dass das Kunstprojekt viele Menschen zusammengebracht hat und ihnen ein Gemeinschaftsgefühl gegeben hat. Für alle Teilnehmer bleibt der Gedanke "Ich bin dabei".

Und für die Hospizbewohner und ihre Angehörigen das besondere Gefühl, dass etwas bleibt.

Franziskus-Hospiz Hochdahl

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