Die Fackel wurde von den Hospizdiensten Caritas Wuppertal/Solingen gemeinsam mit dem Kinderhospiz Burgholz, dem Bergischen Familientrauerzentrum und der Bethanien Sternenkinderambulanz Wuppertal nach Mettmann gebracht. Begleitet wurde der Fackellauf unter anderem von den Grenzenlosen Herzensbikern Rheinland sowie engagierten Quad- und Trikefahrerinnen und -fahrern, die für einen besonderen Empfang sorgten.
Zur Fackelübergabe begrüßte der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst zahlreiche Gäste, darunter Landrätin Dr. Bettina Warnecke, den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Mettmann, Thomas Sterz, sowie Franziska Kopitzsch, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz e. V., die eigens aus Berlin angereist war. In ihren Grußworten würdigten sie das Engagement der haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden sowie die Bedeutung der Kinder- und Jugendhospizarbeit für betroffene Familien. Franziska Kopitzsch betonte darüber hinaus die langjährige Verbundenheit des Franziskus-Hospiz-Zentrums mit dem Bundesverband Kinderhospiz e. V. und hob die enge Vernetzung der stationären und ambulanten Angebote als besonderes Merkmal hervor. Für einen besonderen Höhepunkt sorgte die Feuershow des Circus Stellatus. Der Auftritt wurde durch die großzügige Unterstützung der Magdalene-Gerhard-Stiftung ermöglicht und begeisterte Kinder, Familien und Gäste gleichermaßen.
Am darauffolgenden Tag setzte die Engelsfackel ihre Reise nach Düsseldorf fort. Dank der kostenfreien Bereitstellung eines Gelenkbusses durch die Rheinbahn konnte die Etappe barrierearm gestaltet werden. So hatten auch Kinder im Rollstuhl, Familien mit Kinderwagen sowie Begleitpersonen die Möglichkeit, gemeinsam zum Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland weiterzufahren. Die Unterstützung der Rheinbahn machte deutlich, welchen wichtigen Beitrag Unternehmen zur gesellschaftlichen Teilhabe und zur Sichtbarkeit der Kinder- und Jugendhospizarbeit leisten können.
Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst des Franziskus-Hospiz-Zentrums Hochdahl bedankt sich herzlich bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Bei allen ehrenamtlich Engagierten, unseren Kooperationspartnern, den politischen Vertreterinnen und Vertretern sowie den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die gemeinsam ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen und ihren Familien gesetzt haben.
„Der Kinder-Lebens-Lauf lebt von den Menschen, die ihn mit Herzblut unterstützen. Das große Engagement unserer Partner, Förderer, Ehrenamtlichen und aller Gäste zeigt, wie stark unsere Region zusammenhält und wie wichtig es ist, Familien mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind sichtbar zu machen und ihnen verlässlich zur Seite zu stehen“, sagt Anke Kaufmann, leitende Koordinatorin des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes des Franziskus-Hospiz-Zentrums Hochdahl.
Der Kinder-Lebens-Lauf führt in diesem Jahr über mehr als 7.000 Kilometer durch Deutschland. Mit der Engelsfackel verbindet der Bundesverband Kinderhospiz e. V. bundesweit Kinderhospizdienste und -einrichtungen und macht auf die wertvolle Begleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensverkürzenden Erkrankungen sowie ihrer Familien aufmerksam.


