25 Jahre Franziskus-Hospiz Hochdahl

09.05.1995 - Genau ein Vierteljahrhundert ist es her, dass das Stationäre Hospiz in Hochdahl seine Pforten öffnete.

Archivfoto Franziskus-Hospiz-Hochdahl

11.05.2020

Ein weiter Blick zurück: 25 Jahre Franziskus-Hospiz


Genau ein Vierteljahrhundert ist es her, dass das Stationäre Hospiz in Hochdahl seine Pforten öffnete. Als „Frau der ersten Stunde“ mit dabei war Christiane Dommach: Die heutige Hospiz-Koordinatorin des AHPB erinnert sich noch gut- an den 9.Mai 1995. „Ich fühlte die Besonderheit dieses Tages und war voller freudiger Erwartung. Denn es verwirklichte sich am 9. Mai eine Idee – eine Vision, auf die wir alle monatelang hingearbeitet hatten.“ Alle Mühe und Anstrengungen der Vortage waren für Christiane Dommach vergessen. „Wir wollten das Haus mit Geist und Leben füllen, damit es zu einem Ort werden konnte, wo Bewohner und Angehörige ein zeitlich begrenztes Zuhause finden konnten – gut aufgehoben mit all ihren Beschwerden, Ängsten und Sorgen.


Wenige Tage nach dem 9. Mai zog dann unser erster Bewohner ein. Ein Mann aus Wuppertal, der sich im Hospiz überraschend gut erholte, wieder auszog und noch rund zwei Jahre in einem Pflegeheim lebte.“

Übrigens gab es im Mai auch einen Zweitbewohner in Trills – und zwar mit vier Pfoten: Hospizkatze Daisy, die in einer ambulanten Begleitung verwaist war, zog damals ein.

Nach und nach wurde das Trillser Pflegeteam erweitert. So konnten ab Juli 1995 alle acht Gästezimmer belegt und die Gäste gepflegt werden. Auch ein zweiter „Hochdahler Pionier“ erinnert sich: Eduard Jusinski war im März 1995 im Ambulanten Hospizteam eingestiegen. Der 9. Mai 1995 war ein schöner warmer Tag, weiß der 66jährige Fachpfleger. Damals plätscherte im Innenhof idyllisch der Hospizbrunnen. „Da standen wir nun und bespritzten uns mit Wasser.“ Bis heute bedeutet Wasser mehr als eine willkommene Erfrischung, sondern ist Symbol des Lebens. Deswegen wurde der Hospiz-Brunnen auch als räumlicher Mittelpunkt des Gebäudes geplant und ausgeführt.

Sein Wasser plätschert noch heute. Doch viel hat sich in 25 Jahren getan. Das Haus ist größer geworden, 2018 kamen zu den acht Gästezimmern zwei neue dazu – außerdem ein großer Veranstaltungsraum. Das FHH ist in Erkrath längst eine etablierte Einrichtung, die inzwischen gut vernetzt ist mit vielen Kooperationspartnern. Unzählige wissen das zu schätzen: Sehr viele schwerstkranke Menschen konnten hier ein würdevolles „Leben bis zuletzt“ gestalten.


Wichtig ist das FHH nicht zuletzt als Bildungsträger, der viele Berufsbiografien nachhaltig geprägt hat und unzähligen Menschen eine Kraftquelle war (und ist.)

Mehrere Dutzend Pflegekräfte haben hier ihren Beruf mit Hingabe „gelebt“ (und leben ihnen noch). Zahlreiche Menschen wurden für die Hospizarbeit begeistert und dafür ausgebildet. Sie sind bis heute die große Konstante – mit rund 130 Personen – in der Hochdahler Hospizbewegung.

Viele Zivildienstleistende und mehr als 30 FSJ-lerinnen haben im Hospizteam mitgewirkt, um mehr über sich und ihre sozialen Talente zu erfahren. Nach ihrer Zeit der Reifung im Hospiz wurde vielen klar, was ihnen wichtig ist im Leben und was sie alles dafür im Franziskus-Hospiz lernen konnten.

Natürlich hätte sich Hospizleiterin Silke Kirchmann das Jubiläumsjahr 2020 anders vorgestellt: „Auch wenn das 25. Jahr von Covid-19 geprägt ist und viele mühsam geplante Veranstaltungen nicht stattfinden können, so ist uns dennoch wichtig, daran zu erinnern.


Einen Wunsch für die nächsten 25 Jahre? Da sind sich Silke Kirchmann und Pflegedienstleiterin Andrea Jordan einig: „Weiterhin eine sehr gute Arbeit leisten zu können und für den guten Ruf mit viel Know How und Freude Menschen ein Zuhause auf Zeit zu gestalten sowie ambulante Patienten adäquat zu versorgen.“

 

 

 

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