Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe besuchte das Franziskus-Hospiz in Hochdahl

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (Mitte) und Michaela Noll, MdB und Schirmherrin des FHH (4. v. links)

11.10.2016

Die Würde von Sterbenden bestmöglich schützen

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe besuchte das Franziskus-Hospiz in Hochdahl und referierte bei den Hochdahler Hospiz-Gesprächen


Erkrath-Hochdahl. 
„Die Würde von Sterbenden schützen wir am besten, indem wir ihnen menschliche Zuwendung geben, sie medizinisch und pflegerisch, aber auch psychologisch und seelsorgerisch gut betreuen. Deshalb haben wir gesetzlich festgeschrieben, dass die Versorgung mit Palliativ- und Hospizangeboten überall in Deutschland ausgebaut werden muss.“ Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe machte bei seinem heutigen Besuch im Franziskus-Hospiz in Hochdahl deutlich, dass die Würde und der Schutz des Lebens untrennbar miteinander verbunden seien und deshalb ein würdiges Leben in jeder Lebensphase geschützt werden müsse.
Eine Stunde vor Gröhes Vortrag im Evangelischen Gemeindehaus in der Sandheide traf er sich mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern des Hospizes und den Träger-vertretern, um diese – wie er sie selbst nennt – „traditionsreiche Einrichtung“ persönlich kennenzulernen. Großen Respekt zeigte er vor der Hospizarbeit, die von Herzenswärme und Professionalität getragen werde.
In seinem Referat „In welcher Gesellschaft wollen wir einmal sterben?“ machte er deutlich, dass kein Hilfsbedürftiger jemals unter Druck geraten dürfe, „er müsse vorzeitig aus dem Leben gehen, weil er das Gefühl hat, er falle anderen zur Last.“ Deshalb habe der Gesetzgeber zunächst das neue Hospiz- und Palliativgesetz verabschiedet, um die ambulante und stationäre Versorgung zu stärken. Und erst anschließend wurde der ärztlich assistierte Suizid unter Strafe gestellt. Um es bildlich zu sagen: „erst die helfende Hand, dann der strafende Zeigefinger.“
Ein besonderes Anliegen von Hermann Gröhe und den Verantwortlichen des Franziskus-Hospizes ist es, hospizliches und palliatives Denken auch in Senioreneinrichtungen zu verankern. Denn viele Mitarbeiter in der Altenpflege fühlen sich im Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen unsicher und überfordert. Deshalb engagiert sich das Franziskus-Hospiz schon seit langem in der Bildungsarbeit und kooperiert mit lokalen Senioreneinrichtungen.
Das Franziskus-Hospiz zählt zu den ältesten Hospizeinrichtungen Deutschlands und wird gemeinschaftlich getragen von der Marienhaus Unternehmensgruppe, einem der großen christlichen Trägern von sozialen Einrichtungen in Deutschland und dem Hospiz-Verein, der mit 800 Mitgliedern zu den größten hierzulande gehört.

 

 

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