Dreifacher Abschied im Hospiz – „Hochemotional und schön...

…so wurden drei besonders liebe Menschen aus dem Franziskus-Hospiz am 27. Juni verabschiedet. Allen voran Anna Plachetta. Nach 24 Jahren geht die Hauswirtschafterin mit dem besonders großen Herz in den wohlverdienten Ruhestand.

04.07.2019

Welche tollen Spuren sie im Hospiz hinterlassen hat, war in der Feierstunde am 27. Juni hautnah zu spüren: Weil die gebürtige Polin allseits beliebt und engagiert ist und stets für jeden ein gutes und beruhigendes Wort hat, erntete sie zum Abschied sehr viel Zuneigung und Applaus. Es flossen sogar Tränen.

Mitarbeiterin Verena Penschinski brachte es auf den Punkt: „Anna Plachetta hat keine Supervision genossen, es stand auch nicht in Ihrer Stellenbeschreibung, aber sie hat sehr oft seelsorgerlich gearbeitet. Darin ist sie uns ein unglaubliches Vorbild!“

Plachettas Herz galt den Bewohnern, die sie - zuweilen mit einem Besen tänzelnd -  ein wenig aufheitern konnte, ebenso wie den Mitarbeitern, die ihr großen Respekt für ihre fast ein Vierteljahrhundert währende Arbeit im FHH zollten. Als Sinnbild ihres besonderen Einsatzes wurde Plachettas Putzwagen (als „Porsche“ bekannt) mit bunten Luftballons geschmückt.

Auch Rina Hahn und Elias Povalej hinterlassen schöne und tiefe Spuren

Obwohl die beiden FSJler Rina Hahn und Elias Povalej – vergleichsweise kurz – nämlich weniger als ein Jahr im Hospiz arbeiteten, wurde ihr Abschied genauso emotional gefeiert. „Ihr wart ein Riesengewinn fürs Hospiz, ihr habt so viel Frische ins Team gebracht“, unterstrich Hospizleiterin Silke Kirchmann: „Wir bedauern es sehr, euch gehen lassen zu müssen, denn es sagen so viele im Haus: Die Rina kann so toll kochen, der Elias ist soooo süß!“. Und Andrea Jordan, als Leiterin des Stationären Hospizes ergänzte: „Ihr ward so etwas wie meine Kinder, die ich im stationären Dienst unter meine Fittiche nehmen durfte.“

Beide Abiturienten traten ihren Dienst als grundsympathische Menschen an. Inzwischen haben sie noch ein deutliches Stück an Charakterreife gewonnen. Um ein persönliches Statement gebeten, sagte Rina, die demnächst ihre Ausbildung als Veranstaltungskauffrau startet: „Als ich damals in meiner Bewerbung für die FSJ-Stelle recht große Worte dafür benutzte, was ich an Erfahrungen hier im Hospiz erwarte, hätte ich niemals gedacht, dass das alles eintritt und sich auch erfüllt.“

Für Elias zählte besonders die Herzlichkeit und Wärme, mit der er im Haus aufgenommen und begrüßt wurde. Ab August wird er eine Ausbildung als Kfz-Mechatroniker beginnen. Den beiden – sowie Anna Plachetta – wünschte das Hospizteam alles erdenklich Gute auf ihrem weiteren Lebensweg. Abgerundet wurde die Abschiedsfeier durch ein lustiges Rollenspiel, das sich um eine herzerfrischende Busreise drehte.

 

 

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