NIEMALS GEHT MAN SO GANZ

Zum Abschied von Hospizleiter Robert Bosch

28.02.2019

Ein stimmungsvoller Abschied - bei herrlichstem Frühlingswetter! Mehr als 100 Freunde, Bekannte und Kollegen kamen in die benachbarte Franziskuskirche, um Hospizleiter Robert Bosch zu verabschieden und gleichzeitig Silke Kirchmann als seine Nachfolgerin zu begrüßen. Der ökumenische Feiergottesdienst, den Pfarrer Volker Horlitz (evang. Kirchengemeinde) gemeinsam mit Sabine Jachmann (kath. Kirchengemeinde) zelebrierte, stand unter dem Motto „Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt.“ (Antoine de Saint-Exupéry). Dass Robert Bosch viele gute Spuren hinterlässt, liegt für die versammelten Menschen auf der Hand. Besonders freuten die alte – wie auch die neue - Hospizleitung, dass ein spontan gegründeter 25-köpfiger Chor ehren- und hauptamtlicher Mitarbeiter sie mit einem Lied würdigten.

Der 52-jährige Bosch hat gut 20 Jahre lang die Geschicke des Franziskus-Hospizes geleitet „und ihm ein besonderes Gesicht verliehen,“ wie Pfarrer Horlitz unterstrich. Auch bei der anschließenden Feierstunde im neuen Bildungsraum des Hospizes würdigten viele Weggefährten Boschs vorbildliche Arbeit. “Niemand kennt das Hospiz bis in seine letzten Winkel so gut wie er. Niemand kann Menschen den Hospizge-danken so gut nahebringen wie Robert Bosch,“ sagte Geschäftsführer Christoph Drolshagen, der eingestand, dass ihm Bosch oft ein Vorbild gewesen sei, obwohl sie gänzlich verschiedene Menschen seien.

Für Schwester Marianne Meier von der Marienhaus Holding GmbH sei der Abschied Boschs gottseidank ein „relativer“, weil er als geschätzter Bildungsreferent zum Glück erhalten bliebe. Zum Abschied unterstrich Bosch das, was viele Hospizbewegte umtreibt: „Das meiste, was ich im Hospiz lernte, habe ich von den Bewohnern gelernt.“ Im Namen der Hospizkolleginnen und –kollegen bedankte sich Sieglinde Hauda bei Robert Bosch für seinen tollen Einsatz und seine besonderen menschlichen Qualitäten: „Deine offene-emphatische-zugewandte Art wird uns fehlen! Du hast oft für uns den Kopf hingehalten“ Die neue Hospizleiterin Silke Kirchmann ist sich durchaus bewusst, dass Robert Bosch ihr große Fußstapfen hinterlässt. „Ich übernehme ein Haus mit starken Traditionen und einem starken Vorgänger! Künftig verlasse mich besonders auf das, was ich gut kann, auf meine Intuition.“ Für die Zukunft wünschen ihr alle ihre neuen Kolleginnen und Kollegen gute Kraftquellen und ein gutes Leitungshändchen.

Auch Christoph Herwald, der Vorsitzende des Franziskus-Hospiz e.V. Hochdahl schloss sich dem Lob für Robert Boschs Arbeit an und wünschte seiner Nachfolgerin viel Glück: Er verglich die Rolle der neuen Hospiz-Leiterin mit einer Lokomotive, die andere mitziehen könne, jedoch erst dann erfolgreich im Bahnhof angekommen sei, wenn alle Waggons auch mitgekommen seien. Silke Kirchmann dankte Christoph Herwald ausdrücklich für die geistreiche Metapher, die viel Wahrheit enthalte.

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