Andreas Feller übergab den Staffelstab an Christoph Herwald

Wachablösung bei der Mitgliederversammlung des Franziskus-Hospiz e. V. Hochdahl

26.04.2018

Wachablösung bei der Mitgliederversammlung des Franziskus-Hospiz e. V. Hochdahl

In sechs Jahren als Vorstandsvorsitzender des Hochdahler Hospizvereins hat Andreas Feller hervorragende Arbeit geleistet. “Er war mit großem Herzblut dabei“, bescheinigten ihm nicht nur Hospiz-Geschäftsführer Christoph Drolshagen und sein Stellvertreter Robert Bosch in ihrer Dankesrede.

Auch die versammelten Vereinsmitglieder zeigten mit Applaus, wie zufrieden sie mit Fellers geleisteter Arbeit sind. „Ich habe mich von Anfang bemüht, das Franziskus-Hospiz zukunftsfest zu machen.“ Dazu sei der Erweiterungsplan des Hauses ein wichtiges Fundament, so Fellers Credo. Andreas Feller ließ noch einmal wichtige Stationen im Erkrather Hospizleben von 2017 Revue passieren. Mit dem Spatenstich am 22. September wurde der Erweiterungsbau eingeleitet, dafür wurde auch die Öffentlichkeitsarbeit des Hauses erheblich intensiviert. Unter dem Titel „Engagement verbindet“ wurde eine breite Öffentlichkeit über die Wichtigkeit der Hospizerweiterung informiert - und dabei auch um Spenden gebeten. Andreas Feller bedankte sich herzlich für das große bürgerschaftliche Engagement, das sich nicht nur in großzügigen Spenden von hiesigen Firmen sondern auch von vielen Einzelpersonen dokumentiere.

Zugleich wurde bei der Mitgliederversammlung des Franziskus-Hospiz e.V. Hochdahl (FHH) am 18. April im Evangelischen Gemeindehaus Sandheide Christoph Herwald als Fellers Nachfolger vorgestellt und anschließend von den Vereinsmitgliedern einstimmig gewählt. Der Erkrather Ingenieur Herwald freut sich auf die neue Herausforderung. Übrigens bleibt Andreas Feller dem Hospizverein in anderer Funktion im Vorstand erhalten. Künftig nicht mehr im Kreis der Vorstände tätig sein wird Michael Zwirnmann. Der 68jährige Erkrather hat sich besonders durch seine fachliche Beratung bei der Planung des Erweiterungsbaus für das Hospiz verdient gemacht, wofür ihm die Vereinsmitglieder sehr dankbar sind.

Zur Einstimmung des Abends gab Andrea Jordan, stellvertretende Leiterin des stationären Hospizes, einen kleinen Impuls, in dem sie ihre berufliche Arbeit mit einer Bergwanderung verglich. „Es gelte auch Neues zu wagen“, sagte Jordan mit Blick auf das demnächst vergrößerte Hospiz. Dabei müssten auch neue Mitarbeiter integriert werden.

Wirtschaftlich stehen Hospiz-Verein - und ebenso das ambulante Hospiz - sehr gut da. Aktuelle Zahlen belegen eine ständig wachsende Nachfrage: „2017 hatten wir eine Auslastung von 99,5 Prozent“, betonte Hospizleiter Robert Bosch, was unterstreicht, wie wichtig die Erweiterung sei. Auch im ambulanten Hospizdienst gab es beachtliche 838 Anfragen und insgesamt 76 Begleitungen von schwerstkranken Menschen. Zugleich betonte Robert Bosch, wie wichtig und menschlich wertvoll die ehrenamtliche Mitarbeit im stationären wie auch ambulanten Bereich sei.

Insgesamt blickt der Hospiz-Verein auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück. Der scheidende Vorsitzende Andreas Feller zeigte einige Höhepunkte auf: Im Sommer erhielt die Hospiz-Kultur-Kneipe für ihr bereits zehnjähriges Engagement den Erkrather Bürgerpreis. Ferner unterstrich Feller, dass die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit weiter ausgebaut werde: So werde die fruchtbare Hospiz-Kooperation mit dem Gymnasium in Millrath weitergeführt und fest im Curriculum verankert. In wenigen Monaten werde das Franziskus-Hospiz erstmalig auch Mettmanner Schulen im Religionsunterrichts mit der Hospizidee vertraut machen. Darauf freut sich besonders Siegfried Thiel, dem die Kooperation mit Schulen sehr am Herzen liegt und der soeben Kontakt zum Konrad-Herresbach-Gymnasium geknüpft hat.

Besonders lobte Andreas Feller das große ehrenamtliche Engagement im Franziskus-Hospiz. Ob in der ambulanten oder in der stationären Begleitung Schwerstkranker, ob im Empfang, dem Fahrdienst oder in der Hospiz-Kulturkneipe: 2017 wurden von allen Ehrenamtlichen zusammen mehr als 10750 Stunden geleistet!

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