Mit Harfenspiel und Rezitationen aufs neue Jahr eingestimmt

Das Franziskus-Hospiz Hochdahl feierte seinen Neujahrsempfang

20.01.2018

Auch das Jahr 2018 beginnt mit künstlerischen Darbietungen im Franziskus-Hospiz Hochdahl (FHH). Kunst hat dort seit je her einen hohen Stellenwert. Diesmal gaben zwei Künstlerinnen dem Neujahrsempfang des FHH  einen wohlklingenden Rahmen: die Harfenspielerin Claudia Eilermann und die Hörfunksprecherin und Rezitatorin Elisabeth Verhoeven: Sie las vier anregende Texte zum „Werden und Vergehen“, die sehr unterschiedliche Akzente setzen: So spielt in Hugo von Hoffmansthals Dichtung das Erstaunt-sein über das eigene Vergehen die Hauptrolle, während bei Ferdinand Reiner im Vergehen vor allem die Chance des Neuanfangs betont wird.

Dass beiden Künstlerinnen ins Herz des Publikums trafen, wurde nicht nur am herzlichen Applaus deutlich, sondern auch an den anschließenden Gesprächen mit Gästen „in kleiner Runde“. Dabei erinnerte sich Claudia Eilermann, wie es kam, dass sie sich vor zehn Jahren in das Instrument Harfe verliebte: Auf einem Mittelaltermarkt spielte eine Dame mittelalterliche Lieder und wechselte in dem Moment, als sich ein Kind ihr näherte, prompt ihren Stil – hin zur Titelmelodie von „Pippi Langstrumpf“, was sie sehr beeindruckte. „Dieses Instrument muss es sein - und kein anderes“, war ich spontaner Gedanke.

Claudia Eilermann und Verhoeven erfreuten mehr als 30 Gäste des Hospizes - unter ihnen auch Bürgermeister Christoph Schulz und die stellvertretende Bürgermeisterin Regina Wedding. In seiner Neujahrsansprache machte Hospiz-Vereinsvorstand Andreas Feller auf die Herausforderungen des noch jungen Jahres aufmerksam. „Sie sehen, dass die Bagger vor der Türe stehen. Wir sind froh, dass es nun endlich losgeht mit der Hospiz-Erweiterung.“ Bei seinem Rückblick auf die letzten sechs Jahre seiner Amtszeit unterstrich Feller, dass ihn die Verantwortung als Vorsitzender des Hochdahler Hospizvereins „geprägt aber auch getragen“ habe. Es sei eine Zeitspanne gewesen, in der es ihm sehr wichtig war, dass Hospiz (im Einklang mit den anderen Gesellschaftern des Franziskus-Hospizes) „zukunftsfest“ zu machen. Daher sei der Schritt zur Hospizerweiterung, die nicht nur zwei weitere Bewohnerzimmer, sondern auch die räumlich enge Zusammenarbeit mit SAPV Mettmann GmbH ermögliche, ein unerlässlicher Schritt, um die Leuchtturmrolle des Hauses nachhaltig zu sichern. Auf eigenen Wunsch wird Feller nach sechs Jahren, also zwei Amtsperioden, seinen Vorsitz abgeben. Sein Nachfolger soll bei der Mitgliederversammlung des Franziskus-Hospiz e. V. Hochdahl am 18. April gewählt werden. „Das bedeutet allerdings nicht, dass ich dem Franziskus-Hospiz den Rücken kehren werde, sondern ich werde, wenngleich in anderer Funktion, mich weiter für das Haus engagieren.“

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