Spatenstich bei milder Herbstsonne

Sieben der anwesenden Funktionsträger griffen zusammen mit Michaela Noll zum Spaten, um einträchtig Sand zu schaufeln.

30.09.2017

Spatenstich vor 100 Besuchern


Der Wettergott meinte es gut am 22. September: 24 Jahre nach der ersten Grundsteinlegung des Franziskus-Hospizes schien die Herbstsonne mild über Hochdahl – eine schöne Einstimmung beim Spatenstich zum lange geplanten Erweiterungsbau. Damit schlugen die Verantwortlichen – gemeinsame Träger des Hauses sind die Marienhaus Unternehmensgruppe und der Franziskus-Hospiz e. V. Hochdahl – gleichsam ein neues Kapitel in der Geschichte des Franziskus-Hospizes auf. Andreas Feller, Vorsitzender des Franziskus-Hospiz e. V, begrüßte gut 100 Besucher, unter ihnen auch zwei Hospiz-Bewohner, die im Rollstuhl den Reden der Funktionsträger an der Waldseite des Hauses lauschten. Feller freute sich, dass sich das Hospiz mit zwei weiteren Bewohnerzimmern für die Zukunft gut aufstellen werde. „So soll von diesem Hospizzentrum auch künftig eine Leuchtturmfunktion für ein Leben „bis zuletzt“ weit über die Grenzen von Hochdahl hinaus entstehen.“

Dr. Klaus-Peter Reimund, vom Hospiz-Träger „Marienhaus Unternehmensgruppe“ wandte sich mit seinem Dank an alle Spender und Sponsoren, die den Neubau ermöglicht haben.

In Ihrer Begrüßungsrede verwies Schirmherrin Michaela Noll (MdB) vor allem auf das große bürgerschaftliche Engagement, das in Hochdahl seit nunmehr 25 Jahren praktiziert werde. Das Hospiz sei „Impulsgeber für die Hospizarbeit“ und ein Ort, an dem gelacht, geweint und gelebt wird. „Seit zehn Jahren bin ich Schirmherrin für dieses Hospiz, das für mich etwas Einmaliges ist. Ich hoffe, dass wir möglichst viele Spender für die Erweiterung finden, damit der Anbau schnell über die Bühne gehen kann!“

Martin M. Richter, Kreisdirektor und Sozialdezernent des Kreises Mettmann dankte den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern des Hospizes für ihre hingebungsvolle Arbeit. Er hoffe, dass der Neubau unfallfrei geschehe und freue sich, „heute ein hospis (lateinisch = Gast) des Hauses zu sein.“ Georg Krautwurst, ausführender Architekt (BK-Plan), setzte sein Grußwort unter das Motto „Bestehendes aufgreifen und Neues wagen.“ Die Qualität des Altbaus sei den Nutzern ja wohlbekannt. Er gab vor allem seiner Freude darüber Ausdruck, dass die Planer des Neubaus mit regionalen Firmen kooperieren.

Schließlich griffen die sieben anwesenden Funktionsträger zusammen mit Michaela Noll zum Spaten, um einträchtig Sand zu schaufeln. Als Symbol dafür, dass bald Bauprofis und Bagger anrücken werden, um das Werk zu realisieren. Am Ende gaben die beiden Gemeindepfarrer Horlitz (evang. Kirche) und Christoph Biskupek (kath. Kirche) dem Bauprojekt ihren Segen. Für Pfarrer Volker Horlitz sei insbesondere der Geist wichtig, den dieses Haus erfüllt. Das sei ein Geist, der tröstet!


Flankiert wurde die gut zweistündige Feier durch mehrere Spendenaktivitäten, die dem Erweiterungsbau zugutekommen sollen. Auch die Kunst kam dabei nicht zu kurz: Vor dem Hospizeingang sammelte die stellvertretende Bürgermeisterin Regina Wedding Spenden von Menschen, die ihre Unterschrift auf dem Stromkasten verewigen wollten. Zuvor hatte der Erkrather Künstler Ralf Buchholz den einst öden Stromkasten liebevoll mit Luftballonen bemalt, um ihn zu einem echten Hingucker zu machen.

An der Waldseite wurden mehrere Hospizweine feilgeboten. Gleichzeitig konnten sich Besucher über die Spendenbaustein-Aktion informieren. Erfreulich, dass rund ein Dutzend Menschen einen 50-Euro-„Dankeschön-Stein“ kauften, um den Erweiterungsbau zu unterstützen. Auch beim Hospiz-Wein zeigte sich reges Interesse, zumal sich ein schönes Geschenk mit einem guten Zweck verbinden lässt.

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