Wie finanziert sich ein Hospiz?

Das Franziskus-Hospiz Hochdahl finanziert sich aus den Leistungen der Krankenkassen, der Pflegekassen, der Sozialhilfeträger sowie zu einem nicht unbeträchtlichen Anteil aus Spenden. Um die Kommerzialisierung der Hospizarbeit zu vermeiden und die ehrenamtliche Arbeit zu fördern, sieht der Gesetzgeber keine Vollfinanzierung aus öffentlichen Kassen vor.
Für die einzelnen Bereiche des Franziskus-Hospiz Hochdahl gestaltet sich die Refinanzierung folgendermaßen:

AHPB

Die gesetzlichen Krankenkassen fördern nach den Regeln des §39a Abs. 2 SGB V und der dazugehörigen Rahmenvereinbarung die Arbeit des Hospiz- und Palliativberatungsdienstes. Gefördert werden lediglich nach einem bestimmten Schlüssel die Personalkosten. Sachkosten (Büro, Dienstfahrzeug etc.) müssen durch Spenden finanziert werden.

AHPT

Leistungen des Ambulanten Hospiz-und Palliativpflegeteams werden aus Mitteln der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung über die „SAPV UG Mettmann“ vergütet.

Stationäres Hospiz

Die Finanzierung des stationären Hospizes ist nach § 39 a Abs.1 SGB V in einem Versorgungsvertrag für vollstationäre Leistungen geregelt. Die Kranken- und Pflegekassen legen ihren Leistungen einen um 5 v.H. gekürzten Tagesbedarfssatz zu Grunde. Diese Regelung ist für alle Hospize gesetzlich vorgeschrieben. Die Finanzierung dieses Anteils setzt sich zusammen aus einem Zuschuss der Krankenkassen und dem Beitrag der Pflegekassen entsprechend der festgestellten Pflegestufe. Ein Eigenbeitrag des Bewohners fällt nicht an. Die verbleibenden 5% des Tagesbedarfssatz muss der Träger des Hospizes aus Spendenmitteln und durch ehrenamtliche Arbeit beisteuern.

Für alle Hospizdienste gilt:

Die Leistungen der Kranken- und Pflegekassen, der Sozialhilfe sowie öffentliche Zuschüsse reichen – wie dargestellt – zur Finanzierung der Arbeit des Franziskus-Hospiz Hochdahl nicht aus. Neben den gesetzlich vorgeschriebenen prozentualen Kürzungen erfahren insbesondere zusätzliche hospizliche Leistungen wie Beratung, Begleitung, Seelsorge und Bildungsarbeit keine vollständige Refinanzierung.

Daher ist es Aufgabe des Franziskus-Hospiz e.V. Hochdahl fortlaufend um Spenden zu werben, damit die Qualität der Pflege- und Beratungsleistungen in allen Hospizdiensten erhalten und weiter entwickelt werden kann.

Der Franziskus-Hospiz e.V. Hochdahl unterhält zur langfristigen Absicherung der Finanzierung die Franziskus-Hospiz-Stiftung „Wiesnewsky-Hardtke“, zu der Zustiftungen geleistet werden können. Ferner wird das Franziskus-Hospiz Hochdahl durch die „Edith-und Otto-Schmitz-Stiftung“ sowie die „Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung“ gefördert.

Franziskus-Hospiz Hochdahl

Trills 27
40699 Erkrath
Telefon:02104 9372-0
Telefax:02104 9372–98
Internet:www.franziskus-hospiz-hochdahl.dewww.franziskus-hospiz-hochdahl.de

 

Unsere Spendenkonten

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IBAN DE54 3056 0548 0505 9000 14
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