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Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung

17.11.2022, 19:00 – 21:30

Mit einer schriftlichen Patientenverfügung können wir vorsorglich festlegen, dass bestimmte medizinische Maßnahmen durchzuführen oder zu unterlassen sind. Eine schriftliche Willensbekundung, wenn Sie nicht mehr selbst entscheiden können. Damit soll sichergestellt werden, dass der Patientenwille umgesetzt wird, auch wenn er in der aktuellen Situation nicht mehr geäußert werden kann.

Jede und jeder einwilligungsfähige Volljährige kann eine Patientenverfügung verfassen, die sie oder er jederzeit formlos widerrufen kann. Es ist sinnvoll, sich von einem Arzt oder einer anderen fachkundigen Person (z.B. von Hospizmitarbeitern) beraten zu lassen.
Die gesetzliche Grundlage dafür hat der Deutsche Bundestag am 18. Juni 2009 mit dem Paragraphen 1901a des Bürgerlichen Gesetzbuchs beschlossen und damit die Rahmenbedingungen für den Umgang mit einer Patientenverfügung geregelt.

Der Vortrag greift zentrale Fragen zur Erstellung einer Patientenverfügung und einer Vorsorgevollmacht auf. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, sich mit Mitarbeiterinnen des (AHPB) Ambulanten Hospiz und Palliativen Beratungsdienst zu besprechen. Unterlagen werden Ihnen an dem Abend zur Verfügung gestellt.

Zielgruppe: Interessierte
Referentin: Sarah Milos, Fachanwältin für Arztrecht und Patientenrecht, unterreichtet seit vielen Jahren Ärzte und Pflegefachpersonal zum Thema Patientenverfügung, ist qualifizierte Hospizhelferin und arbeitet zudem in eigener Kanzlei in Wuppertal.
Kosten: kostenfrei; um eine Spende wird gebeten
Anmeldung: Bitte melden Sie sich bei nicole.breloh@marienhaus.de oder unter Telefon: 02104-9372-0 an.
Teilnehmerzahl: Maximal 20 Personen

 

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